D-Link DNS-323: Das NAS meiner Wahl

Unsere kleinen und großen Rechner begleiten uns durch den Alltag wie zum Beispiel eine Kaffeemaschine. Wenn die Kaffeemaschine ihren Dienst verweigert ist das zwar ärgerlich, aber nicht weiter schlimm. Man kann an jeder Ecke eine Kaffee käuflich erwerben. :-) Wenn allerdings unsere geliebten binären Freunde den Geist aufgeben, kann das mehr als ärgerlich werden. Wer schon einmal alle Emails und wichtigen Dokumente verloren hat, weil die Festplatte ihre suiziden Phantasien ausgelebt hat, weiß wovon ich rede.

Aus diesem Grund habe ich mir vor ein paar Monaten ein NAS angeschafft. Meine Wahl fiel auf das DNS-323 der Firma D-Link.

Die Keyfeatures des DNS-323D-Link DNS-323 © D-Link

  • CPU Marvell 88F5181 500Mhz
  • 64 MB RAM
  • 2x SATA Schnitstelle für Festplatten mit bis zu 2TB Kapazität. (Kompatibilitätsliste)
  • Power Management für HDD‘s
  • RAID 0, RAID 1 oder JBOD
  • 1x 10/100/1000 Mbit Ethernet Port
  • 1x USB 2.0 Port

Da das D-Link DNS-323 ohne Festplatten ausgeliefert wird, braucht man dafür noch ein paar schöne Speichermedien. Da ich das NAS im RAID 1 betreibe, kamen für mich nur 2 identische Platten in Frage.
Ich entschied mich für die Western Digital WD15EADS Caviar Green mit 1.5TB Speicherkapazität.

Die Keyfeatures der WD15EADSWD15EADS-CaviarGreen © Western Digital

  • Schnittstelle Serial ATA/300
  • 5400 rpm
  • 8,9 ms Zugriffszeit (lesen)
  • 32 MB Cache
  • 3 Jahre Herstellergarantie
  • Laufgeräusch
    25,0 db(A) Ruhe
    29,0 db(A) Betrieb
  • Stromverbrauch
    21,1 Watt Start
    6,0 Watt Lesen/Schreiben
    3,7 Watt Ruhezustand
    0,8 Watt Standby/Sleep

Da das DNS-323 von einem Linux Betriebssystem angetrieben wird, gibt es etliche Möglichkeiten den Funktionsumfang zu erweitern. So gibt es das fonz fun_plug welches es unter anderem ermöglicht einen Webserver auf dem NAS zu betreiben.

Eine sehr gute Wiki rund um die Hardware und Software des DNS-323 findet man unter wiki.dns323.info. Dort wird genau beschrieben, wie man z.B. das fonz fun_plug installiert. Man findet sogar eine Anleitung um auf dem NAS debian zu installieren. Wer lieber Anleitungen auf deutsch mag, kann sich mal auf www.wolf-u.li umsehen. Hier gibt es unter anderem eine gute Anleitung wie man das ffp auf einem USB-Stick installiert und viele andere hilfreiche Tricks.

Wer wissen möchte wie das D-Link DNS-323 von innen Aussieht, dem sei der Artikel auf www.ifixit.com wärmstens empfohlen.

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Markus zwitschert:

ist nun entlassen :-) 3 days ago